A2: Conow, Feldberger Seenlandschaft (30.09. bis 09.07.2025)

Auf den Weg nach Conow haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Falkensee bei Traudi eingelegt. Bei Kaffee und Kuchen im großen wunderschönen Garten konnten wir die Strapazen des Berliner Staus gut hinter uns lassen.

Unsere Unterkunft in Conow war sehr schön, mit einem Grill im großen Garten und einer schönen Anlage. Unser erster Eindruck von der Uckermark war, dass es relativ viele Radfahrer auf den Straßen gab. Feststellen mussten wir dann tatsächlich, dass die von uns so gewohnten und geliebten Fahrradwege in diesem Teil nicht so gut ausgebaut waren, wie wir das gerne hätten.

Bei 34 Grad und mehr sind wir erstmal in das nächstliegende Städtchen Feldberg gefahren und haben uns die Stadt inklusive einer Halbinsel angesehen um uns zu orientieren. Unsere Urlaubstage waren geprägt von kleinen Tagestouren, Besichtigung von kleinen und größeren Städtchen rund um Conow und unseren abendlichen Rommé-Stunden.

Folgende Rad-Rundfahrten wollen wir hier listen:

Rundfahrt 1: Conow -> Thomsdorf -> Carwitz -> Wittenhagen -> Conow = Umfahrung des Carwitzer Sees und des Schmalen Luzins (ca. 30 km)

Rundfahrt 2: Neubrandenburg -> Groß Nemerow -> Prillwitz -> Alt Rehse -> Neubrandenburg = Umfahrung des Tollense-Sees (ca. 40 km)

Rundfahrt 3: Fürstenberg/Havel -> Bredereiche -> Himmelpfort -> Fürstenberg/Havel = Umfahrung des Stolpsees (ca. 30 km)

Was ist sonst noch erwähnenswert?

An einem Tag hatten wir eine wunderschöne Schiff-Rundfahrt auf dem Feldberger Haussee, den Breiten Luzin und den Schmalen Luzin. Da die See-Ufer ziemlich eingewachsen sind hat man in dieser Seenlandschaft eindeutig auf dem Wasser den besseren Blick. Diese Seen sind Seen ohne Zufluss, d.h. diese werden nur von den Niederschlägen gespeist. Sehr interessante geologische Geschichte dahinter. Zudem gibt es im Schmalen Luzin sogar Süßwasser-Korallen!

Zudem sind wir an einem anderen Tag nach Templin gefahren und haben uns die Stadt angesehen. Zu erwähnen ist hier die knapp 2 km lange Stadtmauer rund um die Altstadt. Auch gibt es dort unzählige kleine Fachwerkhäuschen, die bei diesem Sommerwetter herrlich sind anzuschauen.

Zum Boitzenburger Schloss sind wir sogar zweimal gefahren, da es ein wunderschönes Fleckchen ist. Das erste Mal haben wir „nur“ eine Schloss-Besichtigung gemacht, da es einer von vier Terminen in 2025 war. Unser Guide war sehr gewöhnungsbedürftig, aber er hat uns einen tollen Einblick in die Geschichte des Schlosses gegeben.

Beim zweiten Mal konnten wir dann den Schlosspark und das dazugehörige Dorf Boitzenburg besichtigen. Zu erwähnen sind hier die Klosterruinen und die historische Mühle. An der im Marstall betriebenen Kaffeerösterei (inklusive Bäckerei) kommt man auch nicht vorbei. Der Zuckerkuchen, die Marzipantorte und die Mozarttorte sind ein Genuss!

Auch an unserem letzten Abend sind wir auf einem Konzert gewesen. Gerhard Schöne, das Konzert war in der Kirche von Feldberg und es hat für Gänsehaut-Momente gesorgt – vor allem auch mit Ines` Lieblingslied „Irgendwann“. Beim anschließenden Spaziergang durch Feldberg, hat sich Feldberg nochmals von seiner schönsten Seite gezeigt.

In diesem Landstrich gibt es gefühlt an jeder Ecke einen Honigstand, d.h. die Imker-Dichte dort muss wahnsinnig hoch sein! Auf den Honig haben wir verzichtet, aber im Conower Hofladen waren wir Stammkunden. Erst haben wir alle Stachelbeeren aufgekauft, dann gab es frisch gepflückten Salat, Kirschen und selbstgemachte Kuchen – ein Traum! Und last but noch least: Wir haben jeden Tag den Kuckuck gehört – für uns ist das im Juli doch eher ungewöhnlich. In Summe: Ein wunderbarer Urlaub mit Natur, gutem Essen und gutem Wetter!